CBD Öl Nebenwirkungen

Erfahren Sie alles zum Thema Nebenwirkungen und Wechselwirkungen bei der Einnahme von CBD-Ölen.

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Beste CBD Öle 2021 im Vergleich

Die weit verbreitete Ansicht, dass Nebenwirkungen bei Cannabidiol ausgeschlossen sind, weil es sich hier um einen pflanzlichen, natürlichen Stoff handelt, der ausschließlich optimal mit den menschlichen Rezeptoren agieren kann, ist schlichtweg falsch. Dabei hat auch die richtige Dosierung von CBD Ölen eine große Bedeutung.

Welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen bei der Einnahme von CBD Öl auftreten und mit welchen Medikamenten besondere Vorsicht geboten ist, erklärt dieser Ratgeber. In der Regel werden Produkte wie CBD Öle oder Kapseln eigenständig erworben. Eine Absprache oder gar eine Anweisung des Arztes liegt nur selten vor – kein Wunder, denn CBD Produkte sind rezeptfrei in Apotheken und Online-Shops oder Drogeriemärkten erhältlich.

Cannabidiol gilt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) als sehr verträglich. Nebenwirkungen treten nur selten und sehr schwach auf. Insbesondere bei schweren Erkrankungen oder wenn bereits Medikamente eingenommen werden, empfiehlt sich aber ein kurzer Kontakt mit dem behandelnden Arzt. Bei der Einnahme von CBD kann es jedoch zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Vereinzelt können auf Gegenanzeigen (Kontraindikationen) auftreten. Das gilt übrigens nicht nur für Produkte auf CBD-Basis, sondern auch für alle anderen Nahrungsergänzungsmittel.

Die möglichen Nebenwirkungen von CBD Ölen

Trotz der guten Verträglichkeit von CBD, kann es zu milden bis mäßigen Begleiterscheinungen bzw. Nebenwirkungen kommen. Glaukom Patienten sollten CBD Produkte nicht einnehmen. Für alle anderen Menschen mit bekannten Krankheiten gilt: Konsultieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme! Gemeinhin werden diese Auswirkungen aber von selbst schnell wieder abgebaut, wenn die Dosis reduziert oder das CBD Öl nicht mehr verwendet wird. Zu den bekannten Nebenwirkungen zählen:

• gezügelter Appetit

• Durchfall

• Erbrechen

• Erhöhter Augeninnendruck

• Einfluss auf Enzyme der Plazenta in der Schwangerschaft

• Einfluss auf die Wirkung diverser Arzneimittel

• Leichte Benommenheit

• Kopfschmerzen

•Trockener Mund

• Müdigkeit

• Senkung des Blutdrucks

Übelkeit

• Unruhe und Reizbarkeit

Diese Nebenwirkungen traten zumindest in Studien des IRCCS Centro Neurolesi “Bonino-Pulejo” rund um das Thema CBD und Epilepsie auf. Hier muss aber gesagt werden, das in diesen Studien selbst Kinder und Jugendliche sehr hohe (ungefährliche) Dosen eingenommen haben. Statt den üblichen 1 mg bis 6 mg CBD auf 4,5 kg Körpergewicht, wurden in den Epilepsie-Studien bereits 20 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht. Umgerechnet wären das etwa 1 bis 2 ganze Flaschen CBD Öl pro Tag.

Bei empfohlener Dosis treten laut Verbraucherzentrale bei jedem zehnten Anwender Schläfrigkeit und Benommenheit am häufigsten als Nebenwirkung auf. Trotz der aufgeführten, möglichen Nebenwirkungen stellten Experten der WHO 2017 auf Basis bis dahin bekannter Untersuchungen fest:

• CBD wirkt nicht psychoaktiv (berauschend)

• CBD wird sowohl von Menschen als auch von Tieren gut vertragen

• CBD ist kein Risiko für die Gesundheit

• CBD macht weder psychisch noch physisch abhängig

Außerdem sieht die WHO ausreichend Belege, um CBD als gutes und wirksames Medikament bei Epilepsie zu erwähnen. Das Cannabidiol (CBD) in Zukunft auch bei Psychosen, Parkinson, Krebs und Alzheimer eine große Rolle spielt, sieht die WHO ebenfalls. Wichtige Informationen dazu, bei welchen Beschwerden CBD sonst noch hilft, erfahren Sie hier.

Nebenwirkungen von CBD Öl

Wechselwirkungen bei der Einnahme von Cannabidiol (CBD)

Das Cannabis Extrakt CBD hat Einfluss auf die Enzyme der Leber. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die regelmäßig Medikamente einnehmen, die über die Leber verstoffwechselt werden, kann die Einnahme von CBD Öl zu Wechselwirkungen führen.

Sie sollten in jedem Fall ein Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt führen, bevor Sie die Produkte ausprobieren. Bekannte Medikamente, bei denen es zu ungewollten Wechselwirkungen kam sind zum Beispiel

• Valium (Beruhigungsmittel)

• Omeprazol und Pantoprazol (Säurehemmer)

• Marcumar und Warfarin (Gerinnungshemmer)

• Diclofenac (Schmerzmittel)

• Risperidon, Haloperidol, Clobazam (Neuroleptika zur Behandlung von Psychosen u.Ä.)

Es ist zum Beispiel möglich, dass die eingenommenen Medikamente länger oder sogar stärker wirken, als es geplant ist.

Weitere Medikamente, bei denen Wechselwirkungen von CBD Ölen zumindest theoretisch möglich sind, sind die Medikamente, in denen die Enzyme CYP3A4 oder CYP2D6 verstoffwechselt werden – dazu zählen immerhin ein Viertel aller Medikamente. Als Beispiel seien genannt:

• Calciumantagonisten

• Betablocker

• Antihistaminika

• Antiretroverale Medikamente

• Immunsuppressiva

• Trizyklische Antidepressiva

• Statine zur Senkung des Cholesterinspiegels

• Methadon

Hat CBD Öl Nebenwirkungen in der Schwangerschaft?

Es gibt bislang keine Untersuchung zu CBD Öl, die unerwünschte Nebenwirkungen in der Schwangerschaft bestätigt. Allerdings gibt es auch keine Studien oder Daten, die das Gegenteil beweisen können. In diesem aber doch speziellen Fall sollte Frau lieber sehr vorsichtig sein und auf sämtliche Produkte und Nahrungsergänzungsmittel verzichten, die bisher nicht ausreichend untersucht wurden.

Laut einer Studie von Valeria Feinshtein und diversen internationalen Kliniken und Universitäten kann die Einnahme von CBD allerdings die regulären Funktionen der Plazenta beeinflussen. Sollte während einer Schwangerschaft Interesse an CBD Produkten bestehen, sollte die Einnahme unbedingt mit einem Arzt besprochen werden.

Nebenwirkungen durch qualitativ mangelhafte CBD Öle

Vorsicht ist geboten, wenn CBD Öle online gekauft werden. Insbesondere Hersteller, die mit günstigen Angeboten locken, verkaufen meist weniger hochwertige CBD Öle. Diverse Untersuchungen zeigen, dass in diesen Präparaten oft Pestizid-Rückstände zu finden sind; nicht selten sogar Schwermetalle. Produkte in Bio-Qualität sind in jedem Fall nicht mit Pestiziden in Kontakt gekommen. Ebenfalls ist es denkbar, dass der THC Gehalt in den Produkten höher ist, als in Deutschland und der EU erlaubt (> 0,2 Prozent). Ist das der Fall, kann es zu Nebenwirkungen kommen, die sonst nur bei der Einnahme von THC hervorgerufen werden. Empfehlenswerte und vor allem sichere CBD Produkte von seriösen Herstellern, empfehlen wir Ihnen hier. Noch mehr Informationen über CBD Öl und weitere CBD Produkte finden Sie in unserem CBD Ratgeber.

CBD Öl Nebenwirkungen bei Tieren

Grundsätzlich treten Nebenwirkungen beim Einsatz an Tieren nur sehr selten auf. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören zum Beispiel Schläfrigkeit oder Lethargie. In noch selteneren Fällen kommt es bei der Gabe von CBD zu Erbrechen. Sollte sich eine dieser Nebenwirkungen bemerkbar machen, sollten Sie die Dosierung anpassen. Also die Tropfenanzahl reduzieren und/oder mit ihrem tierischen Patienten einen Tierarzt besuchen.

FAQ zu Nebenwirkungen von CBD Öl bei Tieren

Bei welchem CBD Produkt treten die meisten Nebenwirkungen auf?

In der Regel treten CBD Nebenwirkungen bei Produkten öfter auf, wenn es sich um reines CBD, wie zum Beispiel CBD Isolat, handelt.

Bisher gibt es keinen Grund zur Annahme, das CBD Öl sich schädlich auf den menschlichen Körper auswirkt. Vorsicht bei der Einnahme aufgrund unzureichender Studien ist allerdings bei einer Schwangerschaft geboten.

Auch Menschen, die Medikamente einnehmen, die über die Leber verstoffwechselt werden oder an einem Glaukom (Augenkrankheit) leiden, sollten vor der Anwendung von CBD Produkten mit ihrem Arzt sprechen. Die Einnahme von CBD kann bei einem Glaukom den Augeninnendruck weiter erhöhen.

Nein. Qualitativ hochwertige CBD Produkte machen nicht süchtig. Das bestätigt sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es tritt auch kein berauschendes Gefühl auf, da dafür ein ganz anderes Cannabinoid bzw. ein anderer Wirkstoff verantwortlich ist, als in CBD Ölen enthalten ist.

Auf die Einnahme von CBD sollte verzichtet werden, wenn Medikamente eingenommen werden, die in der Leber verstoffwechselt werden oder man an erhöhtem Augeninnendruck leidet. Weitere Medikamente , bei denen CBD nicht eingenommen werden sollte, weil deren Wirkungen beeinträchtigt werden könnte, sowie Krankheiten finden Sie in unserem Ratgeber.

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